Römische Republik
Münzen und Medaillen

Römische Republik

Rom, Denar, 48 v. Chr.
Gens Hostilia
Münzmeister L. Hostilius Saserna
Silber, geprägt
Gew. 3,874 g; Dm. 19,7 mm
Inv. 1951.107.
Schorndorff-Kabinett

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Seit dem dritten Jahrhundert v. Chr. ist in Rom ein Drei-Männer-Kollegium für die Münzprägung in Gold, Silber und Bronze zuständig; jährlich werden drei junge Männer zu diesem Amt bestimmt. Die Münzmeister 'signieren' die unter ihrer Aufsicht geprägten Stücke. In der Wahl der Bilder sind die Beamten seit Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr. weitgehend frei. So wird gerne auf Heldentaten der eigenen Vorfahren verwiesen, oder man stellt die in der Familie besonders verehrten Gottheiten dar; denn kein anderer Bildträger kann so weit gestreut werden wie eine Münze. Im ersten Jahrhundert v. Chr. wird vermehrt auf die Tagespolitik Bezug genommen, und die Münzbilder können zu politischen Bekenntnissen werden. So verweisen Kopf der langhaarigen Gallierin und Carnyx, ein keltisches Musikinstrument, direkt auf Caesars Gallienfeldzüge, und klar zeigt sich aus der Wahl des Bildes die Zugehörigkeit Sasernas zu Caesars Partei.

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