Reisegedeck mit Futteral
Goldschmiedekunst

Reisegedeck mit Futteral

Paris, 1772/73
Besteck: Edmée-Pierre Balzac
1768
Teller und Deckelschüssel: Robert Joseph Auguste
Silber gegossen und gedreht, vergoldet
Teller Dm. 25,3 cm
Schüssel ohne Henkel Dm. 16,2 cm
Gewicht aller Teile 1'905 g
Inv. 1974.221.a.-f.

Bildauflösung:
4464px x 3660px

CHF 40.00

in den Warenkorb

Wie bei mehrteiligem Tafelgerät des 18. Jahrhunderts infolge der Arbeitsteilung, der Spezialisierung und der Lagerhaltung häufig der Fall, entstand das Reisegedeck nicht in einem Zug bei einem Goldschmied. Die Teile tragen die Marken von zwei verschiedenen Meistern, nach den eingeschlagenen Jahresbuchstaben ist sogar ein zeitlicher Abstand der Entstehung bis zu fünf Jahren möglich. Der Teller zeigt die für das 18. Jahrhundert typische sechspassige Form, wobei der Tellerrand wie auch der Deckel der Schüssel jeweils mit einem für das Ornamentrepertoire des französischen Klassizismus charakteristischen Rutenbündel eingefasst sind. Das Reisegedeck gehörte dem Basler Daniel Frischmann (1728-1808), der nach seinem Dienst in der englischostindischen Kompagnie 1770 über London und Paris nach Basel zurückkehrte und 1773 Sybilla Heitz heiratete.

Weitere Bilder zu "Goldschmiedekunst"