Profilansicht des Komponisten und Dirigenten Hermann Suter (1870–1926) auf oktogonalem Bronzerelief
Bildwerke

Profilansicht des Komponisten und Dirigenten Hermann Suter (1870–1926) auf oktogonalem Bronzerelief

wohl Basel, um 1926 (?)
Burkhard Mangold (1873-1950)
Bronze, Holz
H. 16,4 cm; B. 16 cm (nur Bronzerelief)
2004.276.

Bildauflösung:
991px x 1016px

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Die Profilansicht auf der oktogonalen Bronzeplatte gibt einen der einflussreichsten Schweizer Musikerpersönlichkeiten des frühen 20. Jahrhunderts wieder: den Komponisten, Dirigenten und Organisten Hermann Suter. Als Vizepräsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins wie auch als Förderer der zeitgenössischen Musik machte er sich einen Namen. 1902 fand Suter seinen endgültigen Wirkungskreis in Basel. Dort wurde er sowohl Dirigent der Allgemeinen Musikgesellschaft wie des Gesangvereins und der Liedertafel sowie Lehrer am Konservatorium. Letzterem stand er von 1918 bis 1921 als Direktor vor.

Der Bronzeabguss kopiert die Darstellung auf der Gedenktafel Hermann Suters in Plaun da Ley im Kanton Graubünden. Der zu seiner Zeit äusserst bekannte Grafiker, Kunstmaler, Buchillustrator und Kostümbildner für Festspiele, leidenschaftliche Sänger und Laienschauspieler Burkhard Mangold (1873-1950), heute noch in zahlreichen Wand- und Glasbildern in Basel präsent, zeichnet sich als Autor hierfür verantwortlich.

Das Bronzerelief gelangte - zusammen mit einigen von Mangold entworfenen Grafiken und einem fledermausähnlichem Gewand für die Chormitglieder des Basler Gesangvereins - nach dem Tod des Künstlers in den Besitz des Basler Gesangvereins und im Jahr 2004 im Rahmen einer umfangreichen Schenkung in den Sammlungsbestand des Museums.

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