Pfennig (Brakteat)
Münzen und Medaillen

Pfennig (Brakteat)

Grafen zu Freiburg, Konrad II.
Freiburg i.Br., Pfennig, um 1316-27; Fundort: Winterthur-Haldengut, 1930 (Münzschatz vergraben um 1320); Silber, geprägt; Gew. 0,301 g;
H. 15,1, B. 15,8 mm;
Inv. 1957.441.265.

Bildauflösung:
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Das Münzbild mit den zwei Buchstaben F-R (=Freiburg) und dem Federball auf einem Stechhelm entspricht dem Oberwappen des Vollwappens des Freiburger Grafen Konrad Il (1316-1350). Dieser Pfennig ist also ihm zuzuschreiben und in die Jahre 1316 bis 1327 zu datieren. 1316 hat Konrad II. von seinem Vater die Herrschaft erhalten, 1327 übergibt er die Ausübung des Münzrechts der Stadt Freiburg. Der vorliegende Pfennig ist ein typischer Vertreter der schwäbisch-alemannischen Gebiete: Für die Ausmünzung liegen nicht rund geschnittene oder ausgestanzte, sondern viereckige, dünne Silberbleche vor, deren Kanten lediglich mit wenigen Hammerschlägen etwas abgerundet worden sind.

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