Mechanische Fingerübemaschine für Klavierspieler ("machine à délier les doigts")

Mechanische Fingerübemaschine für Klavierspieler ("machine à délier les doigts")

Paris, 3. Drittel 19. Jh.
Hersteller: Auguste Vincent
Mahagoni (Grundplatte und Armauflage); Nadelholz (Tasten); Elfenbein (Tastenbelag); Eisen und Messing (Mechanik)
L. 365 mm, B. 190 mm, H. 160 mm
Inv. 2010.66.

Bildauflösung:
3941px x 3114px

CHF 40.00

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Auf einer hölzernen Grundplatte ist ein massiver Eisenaufbau montiert, in dem mittels eines metallenen Handrads eine Achse mit exzentrischen Nocken bewegt wird, die fünf Tasten abwechselnd auf und ab bewegt. Angeschlossen ist weiter über ein Zahnrad ein grosses Zahnrad auf der andere Seite der Achse, das mit einer eigenen Achse eine wahlweise links oder rechts anzubringende Handkurbel angetrieben werden kann. An dem Eisenaufbau ist weiter in Verlängerung der Tasten ein in der Länge verstellbarer Rahmen mit einer hölzernen Armauflage.
Legt man den Arm auf die Auflage und die Finger auf die Tasten, so kann mit der freien Hand die Kurbel gereht werden, worauf die Auf- und Abbewegung der Tasten das Klavierspiel gleichsam automatisiert.

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