Kelten, Sequaner
Münzen und Medaillen

Kelten, Sequaner

Basel, 2. Hälfte 1 Jh. v. Chr.
Bronze
Fundort: Basel, Rittergasse 29 (Deutschritterkapelle), 1987
Bronze, geprägt
Gew. 3,830 g; Dm. 15,5 mm
Inv. 1987/3.1766.

Bildauflösung:
2756px x 2643px

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In Anlehnung an griechische und römische Vorbilder stellen die Kelten eigene Münzen in Gold, Silber und Bronze her. Mit der Zeit lösen sich die Münzbilder in die typisch keltische Formensprache auf. Dazu kommen eigenständige Bildtypen. Die verschiedenen Beischriften werden in der Forschung oft als Fürstennamen erklärt; so auch TVRONOS auf der nicht abgebildeten Vorderseite vor einem nach links blickenden Kopf mit langem Haar. Auf der Rückseite hat die Grösse des Schrötlings nicht ausgereicht für den Rest der Legende CANTORIX. Das Pferd ist umgeben von Symbolen: S-Schlaufe, Stern, Perlrosette und stilisierte Dolchscheide. Die so aufgefüllte Münzfläche ist wohl Ausdruck des Horror vacui, eines bezeichnenden Merkmales der keltischen Kunst. In Basels augusteischer Militärstation und - wie unser Fundstück belegt - in der dazugehörigen Zivilsiedlung haben diese Münzen ihren Platz im Geldumlauf.

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