Geschirrteile der "Schweizer Mustermesse Basel" (Dessertteller, Suppenteller, Beilagenplatte, Saucière)

Geschirrteile der "Schweizer Mustermesse Basel" (Dessertteller, Suppenteller, Beilagenplatte, Saucière)

Langenthal, um 1930
Hersteller: Porzellanfabrik Langenthal, Langenthal
Händler: G. Kiefer & Cie., Basel - Zürich
Porzellan mit Aufglasurdekor
Dm. 21,2 cm (Dessertteller); Dm. 23 cm (Suppenteller); Dm. 32,3 cm, H. 4,8 cm (Beilagenplatte)
Inv. 2010.442.1.-6.

Bildauflösung:
4018px x 3160px

CHF 40.00

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Um dem gestiegenen Bedürfnis von Wirtschaft und Öffentlichkeit nach regelmässig durchgeführten Warenmessen zu entsprechen, wurde 1917 erstmals eine Mustermesse in Basel abgehalten; 1920 wurde die Genossenschaft Schweizer Mustermesse gegründet. Die ab 1924 gebauten Ausstellungshallen wurden seit der Mitte des 20. Jahrhunderts auch von verschiedenen Fachmesseveranstaltern genutzt.
Bei zahlreichen Festanlässen, Tagungen und Versammlungen im Zusammenhang mit der Schweizer Mustermesse wurden die Tafeln einheitlich mit einem in der Langenthaler Porzellanmanufaktur produzierten Geschirr gedeckt. Dieses trägt in Blau das Signet der Basler Mustermesse, den Flügelhut mit Schweizerkreuz. Der Flügelhut ist das Kennzeichen des Merkur/Hermes, des Götterboten der antiken Welt, der zugleich Schutzherr und Förderer von Verkehr und Handel war. Diese Bedeutung verhalf ihm bis in die Gegenwart hinein zur häufigen Präsenz in Firmenlogos und Geschäftswerbungen. Mit der Umbenennung der Schweizer Mustermesse in „Messe Basel“ kam der umfangreiche Bestand von Porzellangeschirr und Hotelsilber Mitte der 1990er Jahre ausser Gebrauch.

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