Bildnisbüste des Architekten Ferdinand Stadler
Bildwerke

Bildnisbüste des Architekten Ferdinand Stadler

Zürich/Basel, 1871
Ludwig Keiser
Marmor
H. 48, B. 51, T. 27 cm
Inv. 1991.69.

Bildauflösung:
3820px x 4822px

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Der aus Zürich stammende, in Karlsruhe ausgebildete Architekt Ferdinand Stadler (1813-1871) gewann 1856 den nationalen Wettbewerb um den Entwurf der Basler Pfarrkirche St. Elisabeth. Der Auftrag für den ersten evangelischen Kirchenbau in Basel nach der Reformation fand grösstes Interesse, da ein privates Stifterpaar, die hochvermögenden Christoph und Margarethe Merian-Burckhardt, sich damit ein Denkmal setzen wollten. Die Ausführung 1857-1865 unter der Leitung von Christoph Riggenbach liess nach Kölner Vorbild eine Bauhütte entstehen, die vielen angehenden Schweizer Architekten als Ausbildungsstätte diente. Material und Ausstattung wurden aus Frankfurt (Kupferdach), Paris (Bauplastik), Strassburg (Turmuhr), Mainz (Metallkandelaber), Zürich (Geläute) und München (Glasgemälde) bezogen. Der Bau ist Stadlers Hauptwerk und gilt als bedeutendster neugotischer Kirchenbau in der Schweiz. Der Bildhauer Ludwig Keiser aus Zug, Schüler von Ludwig Schwanthaler in München und Mitarbeiter an dessen monumentaler Bavaria, schuf die Büste im Todesjahr des Architekten 1871.

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