Bildnis des Johann Rudolf Burckhardt
Malerei und Grafik

Bildnis des Johann Rudolf Burckhardt

Basel, um 1795
Anton Graff
Öl auf Leinwand
H. 114,5, B. 84 cm
Inv. 1976.175.

Bildauflösung:
3776px x 4822px

CHF 40.00

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J. R. Burckhardt (1750-1813) war von Beruf Seidenbandfabrikant und hatte seit 1777 das einflussreiche Amt des Direktors der Kaufmannschaft inne. Hier erscheint er jedoch als Privatmann. Die Apollostatuette und die Bücher als Attribute im Hintergrund reflektieren auf die von seinem Basler Zeitgenossen Jakob Sarasin verfassten "Gedanken über den Stand eines Kaufmanns", mit denen auch diesem Stand die Kenntnis der schönen Künste nahegelegt wird, denn: "... ohne sie wo bleibt Sprachenkenntnis, Anmut und Witz im Laufe des Lebens". Burckhardt war mit Gessner, Lavater, Pestalozzi und Goethe befreundet. In Basel hat er sich als ehrgeiziger Bauherr verewigt: Sein Stadtpalais Haus zum Kirschgarten (erbaut 1775-1780) gilt als Höhepunkt frühklassizistischer Profanarchitektur am Oberrhein. Der Maler, Anton Graff, gibt mit dem Bild ein überzeugendes Beispiel seiner Kunst als bevorzugter Porträtist und besonders als Bahnbrecher des natürlichen Porträts.

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