Altarkreuz aus dem Kloster St. Katharinental
Malerei und Grafik

Altarkreuz aus dem Kloster St. Katharinental

Bodenseeraum, um 1250-1270
Buchenholz, Pergament, modellierende Stuckmasse mit Vergoldung, Bergkristall, zwei Gemmen, blaues Glas,
Corpus Tempera auf Kreidegrund über Leinwand
H. 99,3 cm, B. 67 cm
Inv. 1905.70.

Bildauflösung:
2952px x 4326px

CHF 40.00

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Dem aus dem Dominikanerinnenkloster St. Katharinenthal bei Diessenhofen im schweizerischen Thurgau stammenden Altarkreuz kommt wegen seiner Christusdarstellung grosse Bedeutung zu: Es gehört zu den ganz wenigen Kruzifixen der deutschen Spätromanik mit gemaltem Corpus. Seine frühe Datierung basiert auf dem Gründungsdatum des Klosters 1251 einerseits und Parallelen in der Buchmalerei andrerseits. So kann die Gestalt des Gekreuzigten mit einer Kreuzigungsminiatur im Psalter von Besançon um 1260 verglichen werden. Der Typus lässt sich bis zur thüringisch-sächsischen Buchmalerei und zur Kreuzigung des Altaraufsatzes der Marienkirche in Soest in Beziehung setzen.

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