Abplatthobel (Plattbank) mit ziehendem Schnitt
Abplatthobel (Plattbank) mit ziehendem Schnitt - 1

Abplatthobel (Plattbank) mit ziehendem Schnitt

Bubendorf, 19./20. Jh.
Holz, Metall
H. 17 cm, L. 30,5 cm, T. 9,5 cm
Inv. 2011.652.

Bildauflösung:
2352px x 1944px

CHF 40.00

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Durch einen Kauf sind mehrere Hobel in die Sammlung gekommen. Der Hobel gilt als ein typisches Werkzeug des Schreiners, wird aber auch von Küfern, Zimmerleuten und Wagnern benutzt. Hobel dienen in erster Linie dazu, grob zugeschnittenes Holz durch Abtragen des als „Aufmass“ bezeichneten überflüssigen Holzes auf die gewünschten Masse zu bringen und Oberflächen zu glätten.
Unter den neu ins Museum gelangten Hobeln sind viele Spezialhobel. Diese Abplatt-, Sims-, Nut-, Profil- und Falzhobel wurden für ganz bestimmte Arbeitsvorgänge angefertigt und genutzt. So benutzt man den Abplatthobel, um bei in Rahmenbauweise angefertigten Möbeln oder Täfelungen eine sogenannte „Abplattung“ vorzunehmen. Dabei wird die in die längliche Vertiefung, genannt Nut, eingepasste Füllung, das heisst zum Beispiel bei einer Täfelung die Paneelen, auf der Sichtseite dünner gehobelt. Dies deshalb, weil bei voller Einpassung der Füllung in die Nut der Rahmen zu sehr geschwächt wird, insbesondere da die Füllung später schwinden oder quellen kann. Die Breite der „Abplattung“ kann durch ein verstellbares Eisen an der Hobelunterseite angepasst werden und beträgt aus gestalterischen Gründen meist drei bis neun Zentimeter.

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