pop@basel – Pop- und Rockmusik seit den 1950ern

Von Highlights wie der ersten Schweizer Rock’n’Roll-Aufnahme 1957 über Black Tigers Rap auf Baseldytsch bis zu Basler Bands am Eurovision Song Contest handelt „pop@basel“ von den regionalen Spielarten der Pop- und Rockmusik. Die Ausstellung thematisiert aber auch den markanten Wandel der Hörgewohnheiten und die sich verändernden Orte und Medien, wo und wie Musik gehört werden konnte. Dazu gehört weiter die Elektrifizierung des Instrumentariums sowie des Musikkonsums selbst. Nicht zuletzt diese kulturgeschichtlichen Fragen machen „pop@basel“ ausdrücklich auch für Nicht-Basler interessant, geht es in der Ausstellung doch keineswegs um eine lokale Heldengeschichte. Eine Vielzahl von Medienstationen geben Einblicke in den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel, der von Pop- und Rockmusik begleitet wurde. Aus der Musik für eine 'aufmüpfige' Jugend ist eine heute allgegenwärtige und gesellschaftlich breit akzeptierte Musik geworden, die in allen Generationen gehört wird. Auch ausserhalb der Museumsräume war „pop@basel“ präsent: So trugen aktuelle Basler Musikerinnen und Musiker in Kooperation mit Basler Konzertlokalen zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm bei.

IMPRESSUM

Die Ausstellung beruht auf einer Zusammenarbeit mit dem RFV Basel und einem interessierten Kreis von Kennern der Basler Musikszene.
Projektleitung HMB: Martin Kirnbauer
Assistenz: Mario Seger, Andreas Rüfenacht
Gestaltung/Werbemittel: Manuela Frey (HMB)
Modelle: Sandra Suhr
Begleitpublikation: Das 2009 erschienene Buch „Pop Basel – Musik und Subkultur“ von Marc Krebs