Geschichte des Historischen Museums Basel
Webseite des Historischen Museum Basel. Führungen, Veranstaltungen, Sonderausstellungen, Einblicke, Kontakt
Geschichte des Historischen Museums Basel. . Als eigenständige Institution entwickelte sich das Historische Museum Basel seit der Mitte des
19. Jahr-
hunderts; es hat seinen Ursprung jedoch wie das Kunstmuseum Basel in der bürgerlichen Kunstkammer
der Familie Amerbach im
16. Jahrhundert.
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1536.
Der Nachlass des Erasmus von Rotterdam fällt als Erbschaft an Bonifacius Amerbach (1495-1562) und bildet zusammen mit dessen Münzensammlung und den Gemälden Holbeins den Grundstock des Amerbach-Kabinetts.
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1585-1587 .
Das Inventar D des Amerbachkabinetts, erstellt durch Basilius Amerbach (1533-1591), listet die Bestände nach ihrer Aufbewahrungsweise im 1580 fertig gestellten, privaten Sammlungsbau, dem Haus "Zum Kaiserstuhl", auf.
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1661.
Der Basler Rat beschliesst den Erwerb der Amerbachschen Sammlungen für die Universität.
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1671.
Als früheste öffentliche Sammlung eines bürgerlichen Gemeinwesens wird das Amerbach-Kabinett in der "Mücke", dem früheren Gesellschaftshaus des Basler Adels, zugänglich gemacht.
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1823.
Bedeutende Ergänzung der Sammlung durch die im
17. Jahrhundert zusammengetragenen Bestände des Museum Faesch.
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1849.
Eröffnung des Museums an der Augustinergasse, dem vom Architekten Melchior Berri geplanten ersten Museums-
neubau in Basel, in dem alle Sammlungen vereinigt wurden (Bibliothek, Kunstsammlung, Sammlung von Antiquitäten und Münzen, naturhistorische Sammlung).
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1856.
Erste Aufteilung des öffentlichen Museumsgutes durch
die von Wilhelm Wackernagel veranlasste Gründung
der Mittelalterlichen Sammlung, der Vorgängerinstitution des Historischen Museums Basel. Unterbringung in Nebengebäuden des Basler Münsters, im Bischofshof.
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1872.
Gründung des Vereins für die Mittelalterliche Sammlung und für Erhaltung baslerischer Altertümer (seit 1892 Verein für das Historische Museum).
. 1888. Basel bewirbt sich um den Sitz des zu gründenden Schweizerischen Nationalmuseums. Die Mittelalterliche Sammlung soll als Grundlage, die Barfüsserkirche als Gebäude dienen..
1892.
Vereinigung der Mittelalterlichen Sammlung und der
Antiquarischen Sammlung (ohne ethnographische Objekte) sowie der Bestände des Basler Zeughauses unter dem neuen Namen "Historisches Museum".
Die Institution - die grösste und wichtigste ihrer Art in der Schweiz - erhält mit einem Konservator und einem Abwart zwei besoldete Stellen.
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1894 .
Am 21. April Eröffnung des Historischen Museums (seit 1916 Historisches Museum Basel) in der baulich umfassend sanierten Barfüsserkirche.
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1899.
Projekt Museumserweiterung am Steinenberg
(nicht ausgeführt).
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1904 .
Ein Teil des Gebäudes Steinenberg 4/6, als Schulhaus 1822 errichtet, wird dem Historischen Museum für Verwaltung, Werkstätten und Depots überlassen.
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1923 .
Das Museum erbt von Frl. Marie Burckhardt den 1788-1791 als Kaufmannssitz errichteten Segerhof samt Inventar, der 1926 als erstes Wohnmuseum eröffnet wird.
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1935 .
Abbruch des Segerhofs. Als Ersatz wird das Haus zum Kirschgarten zugewiesen (Eröffnung erst 1951).
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1938.
Einrichtung des Stadt- und Münstermuseums im Kleinen Klingental mit Sammlungsbeständen des Historischen Museums Basel und der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt.
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1943.
Eröffnung der Musikinstrumentensammlung im Haus Leonhardskirchplatz 5 (im musikwissenschaftlichen Seminar der Universität).
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1951 .
Eröffnung des Hauses zum Kirschgarten als Museum der Basler Wohnkultur des 18. Jahrhunderts. Gleichzeitig Einrichtung folgender Spezialsammlungen: griechische und römische Antiken, Keramik, Schlitten, Uhren, Spielzeug.
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1953-1954 .
Schliessung der Barfüsserkirche; Erneuerung des Fuss-
bodens, Neuaufstellung der Sammlungen (veranlasst durch die erfolgte Neueinrichtung des Hauses zum Kirschgarten).
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1956 .
Ausbau einer Hälfte des Chorkellers der Barfüsserkirche zur unteren Schatzkammer.
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1957 .
Eröffnung der Sammlung alter Musikinstrumente nach der Verlegung in die Leonhardsstrasse 8, im Anschluss an die Schenkung der Sammlung Lobeck durch Dr. h.c. Paul Sacher (1956).
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1965 .
Abtretung von Teilen der Antikensammlung des Historischen Museums Basel an das neu gegründete Antikenmuseum sowie der Bodenfunde aus Augst an das dortige Römer-
museum (ausser Münzen und Gemmen).
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1975 .
Wiedererrichtung des barocken Gartenpavillons aus
dem Haus "zum Hof", St. Albanvorstadt 36, im Garten des Hauses zum Kirschgarten zur Nutzung für die Dauer-
ausstellung.
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1977.
Eröffnung der Porzellansammlung der Pauls-Eisenbeiss-Stiftung (ca. 750 Porzellanfiguren und Geschirre
der Manufakturen Meissen, Frankenthal, Hoechst und Ludwigsburg) im Haus zum Kirschgarten.
. 1979. Übernahme der Dr. Edith Stocker-Nolte-Stiftung (Wohnhaus des 19./20. Jahrhunderts mit gesamtem Inventar).
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1981 .
Wiedereröffnung der renovierten Barfüsserkirche. Bauliche Veränderungen: Auswechslung der Mittelschiffpfeiler, Korrektur der Westfassade, Rekonstruktion des 1843 abgebrochenen Lettners, Abbruch der Seitenschiffemporen, Ausbau eines Untergeschosses für Ausstellung und Betriebseinrichtungen.
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1981 .
Eröffnung der Kutschen- und Schlittensammlung in Brüglingen, umbenannt 2000 in "Kutschenmuseum".
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1986 .
Neuaufstellung der Sammlung alter Musikinstrumente nach Gebäuderenovation.
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1986 .
Eröffnung des in die Dauerausstellung einbezogenen Hauses "zum kleinen Kirschgarten" mit zehn neuen
Ausstellungsräumen: Uhrensammlungen Carl und Lini Nathan-Rupp (242 Uhren) und Dr. Eugen Gschwind-Stiftung (208 Uhren), Wohnräume des 19. und 20. Jahrhunderts.
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1987-1994 .
Bedeutender Sammlungszuwachs durch Auflösung der Sammlung des Gewerbemuseums Basel. Übernahme von ca. 20'000 Einheiten durch das Historische Museum Basel bis 1994 (ca. 20'000 Objekte).
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1990-1995.
Reorganisation der Museumsdepots.
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1993.
Ausbau des Verwaltungsgebäudes Steinenberg 4.
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1994-1995 .
Bedeutender Sammlungszugang durch die Jenny Adèle Burckhardt-Stiftung, umfassend ca. 400 Objekte
des 17.-19. Jahrhunderts aus Basler Familienbesitz.
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1999-2001 .
Barfüsserkirche: Erste Etappe der Erneuerung der Dauerausstellung (Basler Münsterschatz, Kirchliche Glasmalerei, Basler Totentanz). Schliessung der Stadtgeschichte I (Archäologie) zugunsten der Neueinrichtung eines Sonderausstellungsraumes.
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1999-2000 .
Musikinstrumenten-Sammlung. Schliessung des Museums in der Leonhardstrasse und Eröffnung des neuen Musik-
museums im Zellentrakt des ehemaligen Untersuchungs-
gefängnisses im Lohnhof. Museumsbau und Einrichtung wurden durch private Schenkungen finanziert.
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2002-2003 .
Barfüsserkirche: Bauliche Massnahmen zur Sicherung der Gebäudehülle (Fenster) und zur inneren Erschliessung (Treppe, Lift). Öffnung des Kirchenschiffs und Einrichtung einer Besucherservicezone mit Café im Ausstellungsbereich.
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2005.
Barfüsserkirche: Erneuerung der Dauerausstellung, Westgalerie: Zünfte und Gesellschaften in Basel.
. 2008. Barfüsserkirche: Erneuerung der Dauerausstellung
Schiff: Basel - Zeichen und Bilder einer Stadt.
Lettnerkapellen: Basel - Ereignisse..
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