SERIOUS GAME

BASEL 1610

Wir schreiben das Jahr 1610. Du heisst Konrad, bist ein junger Arzt und kommst nach Basel, um dein Studium beim grossen Mediziner Felix Platter zu beenden. Gerade jetzt muss die Pest ausbrechen. Die Stadt steht Kopf, immer mehr Menschen erkranken. Wo um alles in der Welt ist Platter?

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Vor 400 Jahren, im Mai 1615, widmete Matthäus Merian d. Ä. dem Basler Rat seinen Plan der Stadt Basel. Heute befinden sich die originale Federzeichnung des Merianplans von 1615 sowie ein Exemplar des Drucks von 1617 im Museum für Geschichte in Basel. Die historische Stadtkarte ist eines der prägendsten Stücke zur Basler Stadtgeschichte – bei der jüngeren Bevölkerung jedoch kaum mehr bekannt. Aus diesem Grund lässt das Historische Museum Basel zusammen mit dem Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel den Stadtplan im Merianjahr auf eine neue Art wiederaufleben: als Serious Game «Basel 1610».

Beim Spiel «Basel 1610» handelt es sich um ein klassisches Point and Click Adventure in der Tradition von Genre-Klassikern wie King´s Quest oder Monkey Island. Realisiert wurde das Spiel mit der Game Engine Unity. Der Prototyp des Spiels ist im Browser spielbar. Zu einem späteren Zeitpunkt sind Exporte als iOS und/oder Android-App geplant. Alle Grafiken im Spiel sind handgezeichnet, die Animation der Charaktere wurde unter Verwendung der Spine-Software umgesetzt. Das Spiel ist derzeit in deutscher Sprache realisiert. Zukünftige Sprachversionen sind möglich.

«Basel 1610» entstand in einer Zusammenarbeit des kunsthistorischen Seminars der Universität Basel, dem Historischen Museum Basel, UI/Deation sowie den Spielentwicklern von the Good Evil GmbH.

Der öffentlich spielbare Prototyp wird unterstützt durch die Abteilung Kultur Basel-Stadt, den Swisslos-Fonds Basel-Stadt sowie der Bowmore Foundation Vaduz.

Auf der Suche nach einem Heilmittel gegen den Schwarzen Tod wird Konrad weitere Teile des Merianplans aufdecken müssen. Ihre Reise führt Sie übers Kleinbasel bis hin in die eindrücklichen Hallen der Universitäts-Bibliothek am Grossbasler Rheinufer. Neugierig? Mit Ihrer Spende geht das Projekt «Basel 1610» weiter:

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